EU-Lieferkettenrichtlinie

Haftungsrisiken im Mittelstand steigen

iStock, thitivong

Der bürokratische Druck auf den deutschen Mittelstand steigt weiter. Mit der neuen EU-Lieferkettenrichtlinie verschärft sich nun das bereits seit dem 1.1.2023 gültige deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Obwohl sich Deutschland auf Druck der FDP dagegen gestemmt hat, wurde vor wenige Wochen in Brüssel ein weiteres Bürokratiemonster auf den Weg gebracht. Den Ausschlag gab Italien, das entgegen allen Erwartungen doch dafür gestimmt hat. Die deutschen Wirtschaftsverbände haben heftig protestiert. Doch es hat nichts genützt.

Geltungsbereich

Die neue EU-Lieferkettenrichtlinie, auch als „Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD oder CS3D) bezeichnet, gilt für EU- und NIcht-EU-Unternehmen. Bis 2026 (zwei Jahre nach Inkrafttreten) muss es in nationales Recht umgesetzt werden. 2027 (drei Jahre nach Inkrafttreten) gilt es zunächst für Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und 1,5 Mrd. Euro Umsatz. 2028 (vier Jahre nach Inkrafttreten) reduzieren sich die Schwellenwerte auf 3.000 Mitarbeiter und 900 Mio. Euro Umsatz. Ab 2029 (fünf Jahre nach Inkrafttreten) sind Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 450 Mio....

Dieser Text könnte auch auf Ihrer Website stehen!

Content für Ihre Medien | Ihre Wirtschaftsredaktion

Mit unseren Praxistipps bringen wir das Wichtigste eines aktuellen Themas immer auf einer Seite mit rund 2.500 Zeichen auf den Punkt. Aktualisieren Sie mit unserem Content auch Ihre Website, Newsletter und Social Media. Weitere Informationen hier.

Sprechen Sie uns gerne an. Wir mailen Ihnen dann die Zugangsdaten, damit Sie sich unser wachsendes Textarchiv in Ruhe und in voller Länge ansehen können. 

Kontakt: Dr. Michael A. Peschke

Weitere Themen:

Auch interessant

Risikofaktor Bürokratie

Mittelstand schlägt Alarm

Subventionsbetrug

Der Griff in die Staatskasse

Ihr Ansprechpartner

Interesse an Content?

Dr. Michael A. Peschke
Fon: 0170-5885112 |  Mail