Erbvertrag

Bindender als ein Testament

iStock, fizkes

Es muss nicht immer ein Testament sein, wenn Sie Ihren Nachlass regeln möchten. In bestimmten Konstellationen kann auch ein Erbvertrag sinnvoll sein. Darin bestimmen Sie, wer was bekommt, dafür aber möglicherweise eine Gegenleistung erbringen muss. Im Gegensatz zum Testament, das Sie alleine verfassen und jederzeit ändern oder widerrufen können, ist der Erbvertrag bindend und es sind mindestens zwei Vertragspartner, der Geber und der Bedachte, die zustimmen müssen.  

Wann ein Erbvertrag sinnvoll ist

Mit einem Erbvertrag kann der Erblasser drei Arten von Verfügungen treffen: er kann einen Erben einsetzen, er kann einer anderen Person, ohne sie als Erben einzusetzen, einen Vermögensvorteil zuwenden, oder er kann Auflagen anordnen.

  • Unternehmensnachfolge: Sie wollen die Unternehmensnachfolge regeln und z. B. Ihren Neffen, der dazu bereit ist, als Erben einsetzen.
  • Pflichtteilsverzicht: Sie möchten z. B. im Rahmen der Unternehmensnachfolge verhindern, dass durch Pflichtteilsansprüche hohe Liquiditätsabflüsse den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Mit den Erben können z. B. lebzeitige...

Dieser Text könnte auch auf Ihrer Website stehen!

Content für Ihre Medien | Ihre Wirtschaftsredaktion

Mit unseren Praxistipps bringen wir das Wichtigste eines aktuellen Themas immer auf einer Seite mit rund 2.500 Zeichen auf den Punkt. Aktualisieren Sie mit unserem Content auch Ihre Website, Newsletter und Social Media. Weitere Informationen hier.

Sprechen Sie uns gerne an. Wir mailen Ihnen dann die Zugangsdaten, damit Sie sich unser wachsendes Textarchiv in Ruhe und in voller Länge ansehen können. 

Kontakt: Dr. Michael A. Peschke

Weitere Themen:

Auch interessant

Präventive Restrukturierung

Strategien im Branchenwandel

Steuerfreie Gehaltsextras

Monetäre Fachkräftesicherung

Ihr Ansprechpartner

Interesse an Content?

Dr. Michael A. Peschke
Fon: 0170-5885112 |  Mail